

Nicht nur im Juni oder Juli, auch im August ist die Kraft der Sonnenstrahlen nicht zu unterschätzen. Ob beim Wandern in der Rhön, einer Radtour am Main oder einem Nachmittag im Garten: selbst die vorgebräunte Haut braucht jetzt besondere Aufmerksamkeit. Die wichtigsten Regeln auf einen Blick. Die Haut wird mit den Jahren dünner, trockener und empfindlicher gegenüber UV-Strahlung. Das heißt nicht, dass man den Sommer meiden muss, aber dass man ihn klüger genießen sollte. Acht Dinge, die jetzt wirklich zählen:
1
Sonnenschutz ist das beste Anti-Aging.
Keine Creme der Welt bringt so viel wie konsequenter UV-Schutz. Generell gilt: LSF 50 fürs Gesicht, LSF 30 für den Körper. Jeden Tag. Auch bei Wolken.
2
Großzügig auftragen – und nachcremen.
Ein Teelöffel fürs Gesicht, drei bis vier Esslöffel für den Körper. Alle zwei Stunden nachcremen, erst recht nach dem Schwimmen oder Schwitzen.
3
Feuchtigkeit von innen.
Viel trinken ist keine Neuigkeit, aber gerade bei Hitze unverzichtbar. Wasser, ungesüßte Tees, wasserreiches Obst – alles hilft.
4
Leichter pflegen als im Winter.
Reichhaltige Cremes dürfen im Sommer Pause machen. Besser: leichte Fluids, Gele oder Seren, die Feuchtigkeit spenden, ohne die Haut zu beschweren.
5
Mittagssonne meiden.
Zwischen 11 und 16 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten. Schatten suchen, Hut aufsetzen, Sonnenbrille tragen – das ist kein Verzicht, sondern Stil.
6
Medikamente checken.
Manche Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlicher – ein Thema, das mit den Jahren relevanter wird. Ein kurzer Blick in den Beipackzettel oder ein Gespräch mit der Apothekerin schafft Klarheit.
7
Ohren, Nacken, Handrücken – die vergessenen Stellen.
Genau dort zeigt sich Sonnenschaden am deutlichsten. Also: immer miteincremen.
8
After-Sun ist kein Luxus.
Nach einem Tag in der Sonne braucht die Haut Beruhigung. Aloe-Vera-Gel aus dem eigenen Garten oder kühlende Gurkenscheiben auf dem Gesicht wirken Wunder – ganz ohne Preisschild.
