Auf dem Gelände des Uni-Sportzentrums herrschte den ganzen Tag über reges Treiben.

Auf dem Gelände des Uni-Sportzentrums herrschte den ganzen Tag über reges Treiben.

Für Bewegung und Gesundheit begeistert

Beim Aktionstag „Wir bewegen Bayern“ am Würzburger Uni-Sportzentrum ließen sich rund 1.000 Menschen jedes Alters für einen aktiven und gesundheitsfördernden Lebensstil begeistern.

Sommerwetter, ein vielfältiges Bewegungs­programm und rund 1.000 inspirierte Teilnehmende, Vereine und Initiativen: Der Aktionstag „Wir bewegen Bayern“ verwandelte das Sportzentrum der Uni Würzburg am Samstag, 13. Juni 2026, in einen lebendigen Treffpunkt für Gesundheit, Prävention und gemein­schaftliche Bewegung. Von 10:00 bis 16:00 Uhr probierten Menschen ­aller Altersgruppen kosten­los die vielen Sport- und Bewegungsangebote aus. Ob Taekwondo, Rollstuhlbasketball, Yoga, Pilates, Discgolf, Body-Cross-Training, Slacklining, Parkour, Handball oder das dynamische Fitnessprogramm „World Jumping“ – auf dem gesamten Gelände herrschte den ganzen Tag über reges Treiben. Eröffnung mit Bayerns Gesundheits­ministerin Eröffnet wurde die Veranstaltung von Judith Gerlach. In ihrem Grußwort betonte Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin die Bedeutung von Krebsprävention: „Mit dem Bayerischen Zentrum für Krebs­forschung bündeln wir Spitzen­forschung und Versorgung in ­Bayern. Zudem setzen wir mit unserem Masterplan Prävention gezielt auf Vorsorge, Früherkennung und Ge­sundheitsförderung, die die Menschen im Alltag ­erreicht. Den heutigen Aktionstag begrüße ich ausdrücklich. Denn regelmäßige Bewegung ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit.“ Wissenschaftliche Studien zeigen, dass körperliche Aktivität das Risiko für viele Erkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und verschiedene Krebsarten, senken kann. Gleichzeitig ­verbessert Bewegung das Wohlbefinden, die Lebens­qualität und die soziale Teilhabe. Sich informieren – und typisieren lassen Neben den sportlichen Aktivitäten informierten Organisationen, Selbst­hilfe­­gruppen und Initiativen über ihre Angebote. Große Aufmerksamkeit fan­den zudem die kostenlosen Gesund­heitschecks sowie die Möglichkeit zur Stamm­zell­typisierung. Zu den Höhe­punkten des Tages gehörte ferner das Gespräch zum Thema „Sport und Gesundheit“ mit zwei bekannten Leistungssportlern, dem Freiwasser­schwimmer Thomas Lurz und dem Handballer Tim Bauder. Als bayernweite Veranstaltung fand der Aktionstag in vier weiteren Städten des Freistaats statt.

Auch Gesundheitsministerin Judith Gerlach nutzte begeistert das breite Sport- und Bewegungsangebot.

Initiiert wurde der Aktionstag vom Bayerischen Zentrum für Krebsforschung (BZKF) und vom UKW gemeinsam mit der Uni Würzburg organisiert. Viele Gäste – unter anderem aus Politik, Universitätsmedizin und der Region – kamen zur Premiere.

Für mehr Sonnenschutz bei der Ferienfreizeit

Unter anderem für den Aktionstag „Wir bewegen Bayern“ hatte die Drogerie dm große Mengen an Sonnenmilch bereit­gestellt. Im Sinne der Hautkrebs­prä­vention kam die Spende zudem rund 250 Kindern zugute, die im August an der Sport-Ferien­freizeit der Stadt Würzburg teilnahmen.

Als Vertreterinnen des UKW übergaben (von links) Susanne Just von der Stabsstelle Kommunikation, Claudia Löffler, Professorin für Integrative Onkologische Medizin, und die Selbsthilfebeauftragte Gabriele Nelkenstock zusammen mit Stadträtin Judith Roth im Juli fast 700 Tuben Sonnenmilch an den Würzburger Oberbürgermeister Martin Heilig (Mitte).

So war der Gesundheitstag 2026

Das UKW war beim 14. Würzburger Gesundheitstag am 25. Juli erneut vor dem Falkenhaus am Oberen Markt platziert. Auf dem Programm standen vier Themen: ▪ Selbsthilfefreundliches Krankenhaus: Hand in Hand mit der Selbsthilfe ▪ Netzwerk Hoffnung: Blut- & Stammzellspende retten Leben! ▪ Biobank ibdw, der „kälteste Ort in Würzburg": Ihre Probe für die Zukunft der Forschung! ▪ Transplantationszentrum und Organspende: Was zählt, ist die Entscheidung! Trotz der beträchtlichen Hitze waren die blauen Infostände durchgehend gut besucht. Mit den Besucherinnen und Besuchern wurden angeregte Ge­spräche geführt – und etliche ließen sich dankenswerterweise als poten­ziel­le Stammzellspenderinnen oder -spender typisieren (oberes Bild). Hohen Zuspruch fanden wie immer auch das Glücks­rad und andere Unterhaltungs­aktionen.

Bilder: Benedikt Knüttel (3) | Georg Wagenbrenner

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